»fenstersessions« bringen Performances aus Musik, Tanz und Theater in die Schaufenster rund um den Worringer Platz, Düsseldorf. Eine Zusammenarbeit mit dem Stadt:Kollektiv des Düsseldorfer Schauspielhaus in Form eines XXl Insight Workshops.
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Schauspiel von Anton Fischer
Sieger des Ingo-und Ingeborg Springenschmidt Preis für junge Dramatik
Mit: Sarah Schuchardt, Ben Gageik, Anna Vieira Auer, Jens Lamprecht
Regie: Marika Rockstroh
Ausstattung: Susanne Hoffmann
Kuration Michaela Vogel
Uraufführung:07.02.2025
Theater Kosmos, Bregenz
Im Stück „Und weiter Nichts.“ von Anton Fischer wird das Leben des skurrilen Paars Cindy und Bert beleuchtet, welches sich im ständigen Kampf mit dem Unglücklichsein befindet. Auf humorvolle Art und Weise und mit viel Sprachwitz versehen, werden Themen wie Konsumverdruss und die damit verbundene größer werdende Taubheit, die Flucht vor der Leere bis hin zur Teilnahmslosigkeit und die große Frage nach dem Warum aufgegriffen.
Dabei stellt das Stück die erschreckende Normalität unseres Konsumverhaltens in den Mittelpunkt. Es zeigt, wie ein stetiges „Immer mehr“ uns in eine Art Taubheit treibt. Wir spüren nichts mehr – weder Hunger noch Zufriedenheit, geschweige denn Glück. Nach dem Motto: Egal, wie viel du frisst, du wirst nicht satt.
Das Stück zeichnet eine Entfremdung von uns selbst nach, während wir die ganze Zeit nur um uns selbst kreisen. Erst definieren wir uns als Beschäftigte oder Angestellte, dann als Selbstständige, bis schließlich alles egal wird – und wir zu Nicht-Beschäftigten werden. Wir hören auf, teilzunehmen. Aber was bleibt dann?
Stadt:Kollektiv Düsseldorfer Schauspielhaus
Theaterclubinszenierung
Mit: Erkan Kuecuek, Feyza Oktay, Claudien Hakizimana, Laura De Sousa Serrano, Lora Denson, Julia Sernicki, Maria Solodov, Tarane Sangi, Frederike Lazarević, Ijman El-Haddad
Regie Marika Rockstroh
Ausstattung: Karolina Wyderka
Sounds: Timo Hein
Dramaturgie: Bassam Ghazi
Assistenz: Therese Edinger
Premiere: 22.03.2024
Düsseldorfer Schauspielhaus
Ein Wartezimmer. Worauf wartet man hier? Die Ärztin? Ein Dokument? Ein Testergebnis? Ungewiss. Fakt ist, alle müssen warten. Eine Zufallsgemeinschaft fremder Menschen, die einige Stunden ihres Lebens miteinander teilen. Das diverse Ensemble von »Invisible Lines« hat, wie für einen komplizierten Antrag, seine eigenen Geschichten gesammelt. Abgeheftet in großen Ordnern, in denen die Erinnerungen ihrer Eltern lagern, finden sich die Antworten, die sie suchten. Aber nicht alles ist zugänglich, manches für immer verloren gegangen. Also blättern sie durch verbleibende Puzzleteile, in der Hoffnung, ein neues Leben an neuen Orten zu gestalten. Was bleibt, sind die unsichtbaren Linien, die das Ensemble mit den Geschichten ihrer Herkunft verbinden. Und immer wieder die Fragen: Aus welchen Geschichten sind wir geboren und wann beginnen wir, unsere eigene zu schreiben?
Schauspiel frei nach H. Ibsen
Mit: Jana Hermann, Edina Ladstätter, Zoë Dobrileit
Regie: Marika Rockstroh
Bühne: Xaver Unterholzner
Sounds: Zoë Dobrileit
Kostüm: Marika Rockstroh
Assistenz: Lorenz Dauber
Premiere:05.06.2021
Athanor Akademie für darstellende Kunst, Passau
Die Generalstochter Hedda Gabler findet ihren kleinbürgerlichen Ehemann, das Haus, in dem sie lebt und überhaupt ihr ganzes Leben unerträglich und lächerlich. Aus Machtlust und Langeweile zerstört sie die Menschen und Beziehungen in ihrem Umfeld, bis sich ihre Existenz in einen alles verschlingenden Abgrund verwandelt.
Henrik Ibsens Spätwerk Hedda Gabler gehört zu den wichtigsten Stücken der europäischen Theaterliteratur. Die Athanor Akademie zeigt mit „HEDDDA“ gleich drei Frauen, die sich dieser genial manipulativen, perfide rücksichtslosen und verzweifelten Hauptfigur annehmen. In einem alptraumhaften Reigen ergründen die Spieler*innen eine Frau, die am engen Korsett sozialer Regeln zu ersticken droht und die letztlich durch die Unerreichbarkeit von Schönheit, Lust und Freiheit an sich selbst zerbricht.
Interdiziplinäre Theaterausstelung zum Thema IDENTITÄT
Mit: Sarah Schuchardt, Majid Bakhtiari, Gina Haller,Amadeus Pawlica, René Buttermann, Zoë Dobrileit, Marika Rockstroh
Idee: Zoë Dobrileit und Marika Rockstroh
Diversitäts Agentin: Michelle Bray
Kuratiuon: Ihsan Alisan
Premiere: 27.08.2021
Mouches Volantes, Köln
Schauspiel von Ernst-Jürgen Dreyer
Mit: Zoë Dobrileit und Majid Bakhtiari
Regie: Marika Rockstroh
Bühne : Yeonju Seo
Kostüme: Stefanie Klein
Video: Rene Buttermann
Sounds: Fabian Schulz
Assistenz: Marion Avgeris
Premiere: 04.10.2019 Werft 77
Dreißig Jahre nach seiner Uraufführung durch Amelie Niermeyer nehmen wir uns erneut diesesDramas an, das eine unglaubliche Geschichte erzählt:
Ein Mann namens Günther macht rüber und muss seine geliebte Frau Dorle im Osten zurücklassen, weil sie zu große Angst hat, auf der Flucht getötet zu werden.
Fortan setzt er all seine Energie in das Vorhaben, auch seine Frau in den Westen zu holen. Zu diesem Zweck instrumentalisiert er eine Unbeteiligte: er lacht sich im Westen die junge Anne an, die seiner Ehefrau zum Verwechseln ähnlich sieht, um mit ihr in den Osten zu reisen und mithilfe ihres Passes nicht die Inhaberin, sondern Dorle mit zurück in den Westen zu nehmen. Im Verlauf der Vorbereitungen für diesen Stunt verschwimmen jedoch seine Intentionen zur Auserwählten und es ist nicht mehr klar, welchem Leben und welcher Frau er eigentlich treu ist.
Er sieht sich gefangen zwischen möglichen Lebensrealitäten, zwischen potentiellen Versionen seiner selbst. Und gleichzeitig verwandelt er sich durch seinen Widerstand gegen das System, vor dem er flieht, in das, was er zurücklassen will.
Schauspiel von Dick van den Heuvel
Deutsche Erstaufführung
Mit: Ana Maria Gonzalez, Bertolt Kastner, Edwin Schulz
Regie: Marika Rockstroh
Bühne: René Buttermann
Kostüme: Cordula Fröhlich
Assistenz: Monique Latour
Deutsch von Frederik de Winter
nach Motiven von Yvonne Kroonenberg
Premiere: 17.02.2019 Theater am Schlachthof Neuss
Ein Rentnerehepaar, das eigentlich alles hat. Sie sind gesund, haben ein schönes Haus, einen Sohn und Enkel. Er hadert zwar mit manchen neuzeitlichen Erfindungen, findet aber das eheliche Zusammenleben so wie es ist auf jeden Fall zufriedenstellend, während Sie ganz plötzlich von der Panikattacke Marke „Soll das etwa alles gewesen sein?“ befallen wird: sie will nochmal Kunstgeschichte studieren und kommt unter junge Leute, was Er zunehmend beargwöhnt…
Schauspiel von Kai Hensel
Mit: Lars Evers, Daniel Marré, Stefanie Otten, Marlene Zilias
Regie: Marika Rockstroh
Bühne: Yeonju Seo
Kostüme: Stefanie Klein
Sound & Video: Fabian Schulz
Assistenz: Lena Schuler
Premiere: 10.02.2018 Theater am Schlachthof Neuss
„Näher am Paradies kann man auf diesem Planeten kaum leben. Eine stabile Demokratie. Ein Rechtsstaat, der auch die Schwachen schützt … Warum sind wir nicht
glücklich?“ fragt der Autor und schaut auf einen besonders sonniges n Flecken dieses Paradieses: Johann, Anne und Jasmin – die perfekte Kleinfamilie: Der erfolgreiche Mann verwirklich sich in
gehobener Position, die attraktive Frau als Fuß-Model und rührende Kümmerin um Haus und Garten; beide stolz auf ihre vielseitig begabte Tochter.
Sie führen ein Leben mit eingeschaltetem Turbo, immer auf der Überholspur zu noch höherem Lebensstandard. Doch hinter den bewachten Mauern ihrer Villa wuchern
die Neurosen, lauern Sinnkrisen und Versagensängste.
Mit analytischer Schärfe und bissiger Ironie liefert Kai Hensel (s)einen Theaterbeitrag zur Wertediskussion.
Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen
nach Motiven von Nikolaj Gogol und Heinz Strunk
eine DOBSTROH Produktion
mit Zoë Dobrileit
Kostüm: Frederike Marsha Coors
Musik: Krischan Janke
Bühne: Yeonju Seo
eingeladen zum MONO BENE Festival 2017 in Kärnten
Jurypreis für die beste Monodrameninszenierung
Der Kleine Prinz
Antoine de Saint-Exupéry
mit Daniel Cerman, Julia Jochmann und Helena Aljona Kühn
Bühnenfassung: Jens Spörckmann
Bühne: Julia Werner
Kostüm: Steffi Klein
Musik: Fabian Schulz
Der Planet des kleinen Prinzen ist so klein, dass er an einem Tag die Sonne dreiundvierzigmal untergehen sehen kann. So wenig Platz und so viele riesige Affenbrotbäume! Für den kleinen Prinzen stellen diese eine Bedrohung dar und er muss täglich die neuen Sprösslinge entfernen. Seine geliebte Rose pflegt er jedoch mit Hingabe und trotz mancher Missverständnisse zwischen ihnen blüht und duftet sie für ihn. Um seinen Planeten zu retten, macht sich der kleine Prinz schließlich auf den Weg zur Erde, um dort ein Schaf zu finden, das die Sprösslinge fressen könnte. Auf dem Weg besucht er eine Reihe winziger anderer Planeten mit seltsamen Bewohnern. Endlich auf der Erde angekommen, ist der kleine Prinz sehr alleine und begegnet dort zum Glück zunächst einem notgelandeten Piloten mit dem er sich anfreundet und dann noch einem Fuchs, der sich ebenfalls nach einem Freund sehnt und den kleinen Prinzen bittet, ihn zu zähmen. Bevor der kleine Prinz wieder auf seinen Planeten zurückkehrt, erzählt der gezähmte Fuchs seinem Freund ein Geheimnis: man sehe nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche sei für die Augen unsichtbar.
Amédéé oder Wie werde ich ihn los?
E. Ionesco
mit Nadine Konietzny und Patrick Brenner
Regie: Marika Rockstroh
Bühne: Dominik Oczkowski